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Ecotuning / Chiptuning

 Ecotuning

 

Der Begriff Ökotuning (englisch Eco-Tuning) bezeichnet das Tuning eines Automotors mit dem Ziel der Verbrauchsminderung. Per Chiptuning wird die Motorelektronik des Fahrzeugs modifiziert, so dass die Leistungscharakteristik verändert wird und ein geringerer Treibstoffverbrauch zustande kommt. Abhängig vom Fahrstil kann mittels Eco-Tuning durchaus eine signifikante Senkung des Kraftstoffverbrauchs erzielt werden.

Zwar verändert Ökotuning die Motorleistung nicht, dennoch sind Veränderungen im Fahrverhalten zu vernehmen. Insbesondere werden hierbei sogenannte „Komfortschaltungen“ verändert, welche zwar zu einem sportlichen Motorverhalten aufgrund kurzer Einregelzeiten führen, dies jedoch zu Lasten des Verbrauchs. Einige Eingriffe des Eco-Tunings und seine Auswirkungen:

  • sofortiges Einsetzen der Schubabschaltung bei Fahrzeugen mit Ottomotor: Die Schubabschaltung wird bei vielen Herstellern bei Gaswegnahme nicht sofort aktiviert, sondern erst nach einigen Sekunden, wodurch es zu einem Mehrverbrauch kommt. Der Grund dafür liegt im Abgasverhalten. Während der Schubabschaltung wird kein Abgas, sondern Luft durch das Abgasnachbehandlungssystems bewegt. Nach Beendigung einer Schubabschaltung ist für kurze Zeit aufgrund des Luftüberschusses im 3-Wege-Katalysator mit erhöhten NOx-Emissionen zu rechnen. Aus diesem Grund wird von den meisten Herstellern die Schubabschaltung erst dann aktiviert, wenn auch wirklich mit längerem Schubbetrieb zu rechnen ist.
  • verhindern des „Anfütterns“ (nur Dieselmotoren): Vor allem Turbodieselmotoren haben bei niedrigen Drehzahlen und niedriger Last das Problem, zu wenig Abgas für die Turboaufladung zur Verfügung zu haben. Lange Ansprechzeiten führen zu einer trägen Gasannahme. Aus diesem Grund gehen einige Hersteller den Weg, den Abgasdruck durch eine Späteinspritzung künstlich zu erhöhen, um den Turbolader auf Drehzahl zu halten.
  • Bei Dieselmotoren: Verzicht/Reduktion von Voreinspritzungen, die vom Hersteller vorgesehen wurden, um das Nageln zu mindern
  • Bei Dieselmotoren: Adaption des Kennfeldes in Richtung niedriger Kraftstoffverbrauch
  • Reduktion der Kaltstartanfettung (Diesel), welche dafür sorgt, dass der Motor schneller auf Betriebstemperatur kommt. Dies ist für den Motor nicht zwingend notwendig, führt jedoch zu einem schnelleren Ansprechen der Innenraumheizung.
  • Reduktion/Entfall der zusätzlichen Einspritzvorgänge, welche Lastwechselreaktionen reduzieren. 
     

  Chiptuning

Als Chiptuning bezeichnet man die Leistungssteigerung von Kfz-Motoren durch nachträgliche Änderung der werksseitig festgelegten Steuerparameter der elektronischen Motorsteuerung.

Die Parameter der elektronischen Motorsteuerung sind in der Regel als Datensatz auf einem wiederbeschreibbaren Speicherchip abgelegt. Es handelt sich hierbei im allgemeinen um ein mehrdimensionales Kennfeld. 

Beim Chiptuning werden alle relevanten Daten, die für die Steuerung und Regelung des Motors zuständig sind, auf eine modifizierte Weise miteinander verknüpft. Dies sind angesaugte Luftmasse pro Zeiteinheit, Temperaturzustand von Motor und Umgebung, ggf. Ladedruck des Turboladers sowie alle weiteren Steuerungs- und Regelungsmechanismen eines modernen Motors.

 

Wir beraten Sie gerne persönlich über die individuellen Modifizierungsmöglichkeiten an Ihrem Fahrzeug. 

 

 

 

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